LWL-Industriemuseum

Textilwerk Bocholt • Weberei & Spinnerei

Uhlandstraße 50

46397 Bocholt

www.lwl.org/industriemuseum/standorte/textilwerk-bocholt

02871 - 21 61 10

02871 - 21 61 13 3

Wir über uns

Seit dem 2. September 2011 ist die historische Spinnerei Herding als zweiter Teil desTextilmuseums in Bocholt eröffnet. Das Gesamthaus mit Weberei und Spinnerei firmiert seither unter dem Namen TextilWerk Bocholt.
Als weithin sichtbares Zeichen des neuen Kulturortes prangt ein gläserner Kubus auf dem Dach der Spinnerei.

In luftiger Höhe bittet ein Bistro zum kulinarischen Genuss mit Ausblick. Stahlstäbe vor der Glasfassade deuten textile Strukturen an; Sheds als Oberlichter sind ein Zitat aus der Fabrikarchitektur der unmittelbaren Umgebung. Unter dem Café liegen vier Etagen mit insgesamt 9.000 Quadratmetern Platz für Geschichte und Vermittlung, Kunst und Kreativität, Begegnung und Innovation. Verbunden sind die Ebenen durch eine Stahltreppe, die in den ehemaligen Seilgang der Spinnerei eingebaut wurde. Die Treppe weist wie ein roter Faden den Weg durch das Gebäude.

Neben der Museumsfabrik „Weberei“ steht nunmehr ein weiterer Baustein zur westfälischen Textilgeschichte in der Spinnerei am authentischen Ort auf mehr als 1.300 Quadratmetern den Besuchern offen.
Wer waren die treibenden Kräfte der Textilindustrie, die zehntausende Menschen beschäftigten? Die Ausstellung beleuchtet die Lebenswelt, die Entscheidungen und den Mut der Unternehmer, die die Branche bis heute prägen.

 

Ständige Ausstellung

Im Kardensaal und im Flyersaal ist die Austellung "Die Macher und die Spinnerei zu besichtigen.

Am Anfang begrüßt die Besucher ein „parcours de la mode“, der sie auf eine bunte Reise einlädt.

Der neue Teil des Museums verzahnt Lebens- und Geschäftswelt mit der Welt der Produktion und rückt neben den Unternehmern die Spinnerei in den Fokus. Diese nimmt eine Schlüsselrolle innerhalb der Textilindustrie ein.

Im neuen Ausstellungsbereich wird daher auch die Technik und die Arbeit an den bis zu 20 Meter langen Maschinen präsentiert.

Öffentliche Führungen am Sonntag, jeweils um 16 Uhr:
Die Führung ist kostenlos, nur der Museumseintritt ist zu entrichten.

In unmittelbarer Nähe liegt der zweite Standort unseres TextilWerks – die Weberei. Hier riecht es nach Öl und Arbeit, und die Webstühle rattern so laut, dass man sich unwillkürlich die Ohren zuhält. Was Sie heute bei einem Besuch erleben, war für tausende Männer und Frauen vor 100 Jahren Alltag. Wir zeigen Ihnen, wie der Takt der Maschinen ihre Arbeit diktierte. Herzstück der Museumsfabrik ist die große Webhalle. Unter den Sheddächern setzen Transmissionsriemen und lange Antriebswellen über 30 historische Maschinen in Bewegung. Unsere Mitarbeiter produzieren hier täglich Stoffe für Handtücher und Tischdecken unserer historischen Kollektion.

 

Hinweise:

Mit Ihrer Eintrittskarte können Sie die Spinnerei und die Weberei besuchen.

Impressionen